Suche

Meistgelesenes

 

Gesundheitsreform - Unser Standpunkt


vergrößern
Wir sind der Überzeugung, dass nur ein tatsächlicher Wettbewerb der Krankenkassen um Leistungen, Beratung, Service und Preis auf Dauer den Weg in eine monopolistische Einheits-Krankenversicherung verhindern wird und unseren Kunden zum Vorteil gereicht.

Daher engagieren wir uns in der BKK Mittelstandsoffensive für eine solidarische und gegliederte Krankenversicherung mit gesetzlichen Kassen und privaten Versicherungsanbietern. In der BKK Mittelstandsoffensive bündeln wir gemeinsam mit bundesweit mehr als 70 weiteren mittelständischen Betriebskrankenkassen unsere Interessen im Sinne unserer insgesamt mehr als 1,6 Millionen Kunden.

Wir brauchen mehr Wettbewerb im Gesundheitssystem

Wettbewerb braucht freie Entfaltung
Wir brauchen Strukturveränderungen und Reformen, die in ihrer Wirkung schnell und nachhaltig sind und so gestaltet werden, dass sie sich unabhängig von wirtschaftlichen und soziodemografischen Entwicklungen entfalten können.

Wettbewerb zwischen den Kassen ist im Sinne der Kunden, steigert die Leistungsfähigkeit der Kassen und wirkt kostensenkend. Derzeit sind die Möglichkeiten zu tatsächlichem Wettbewerb zwischen den Kassen eingeschränkt, da eine Vielzahl von Regulierungen dem Wettbewerb entgegen steht. Ausschließlich die Kassenvielfalt und der Wettbewerb schützen die Kunden vor den vorhersehbaren Nachteilen, die entstehen, wenn einige wenige den Markt unter sich aufteilen. Der Wettbewerb sollte über die Größe eines Unternehmens bzw. einer Krankenkasse entscheiden, nicht jedoch der Gesetzgeber. Ein Markt funktioniert nur dann, wenn Teilnehmer, die sich auf dem Markt nicht behaupten, von diesem auch wieder verschwinden können. Aufgabe des Gesetzgebers ist es auch, krankenversicherte Menschen vor allzu großer Marktmacht der Anbieter (Krankenkassen) zu schützen. Unbewegliche Organisationen, die sich aufgrund ihrer verkrusteten Strukturen überlebt haben, dürfen nicht durch staatlichen Dirigismus künstlich am Leben erhalten werden.

Organisationsreform
Eine willkürliche Reduzierung der Krankenkassen führt nicht zu einer Senkung der Verwaltungskosten und auch nicht zu mehr Wirtschaftlichkeit: Durch eine oder einige wenige Krankenkasse/n lassen sich Verwaltungskosten nicht senken. Staatliches Eingreifen führt deshalb nicht zu mehr Wirtschaftlichkeit. Im Gegenteil: Kleine Kassen wirtschaften meist kostengünstig, effizient und effektiv. Der Bürger ist der Souverän des Staates, der versicherte Kunde der Souverän der Krankenkassen.

Unser Appell an die politischen Entscheidungsträger ist deswegen: Lassen Sie den mündigen Bürger entscheiden, wie viele Krankenkassen und welchen Versicherungsumfang er will. „So viel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich“, muss das Motto für die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung sein. Die Größe einer Krankenkasse führt nicht dazu, dass mit Leistungserbringern bessere Verträge zum Nutzen der Kunden abgeschlossen werden. Dies zeigt sich am Beispiel der Ersatzkassen: Sie haben die teuersten Verträge mit Ärzten und Zahnärzten abgeschlossen, bei - im Vergleich mit anderen Kassenarten - nahezu identischen Leistungsinhalten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bkk-mittelstandsoffensive.de.

Übersicht

News

Neuigkeiten aus der Krankenversicherung

Wir über uns

Individuell, leistungsstark & transparent.

GesundheitOnline

ExpertenChat, Ratgeber, FAQ

searching ...
Bitte warten.
Daten werden geladen...