Arbeitnehmer

Zwei Arbeitskollegen beim Flurgespräch

Informationen zur Krankenversicherungspflicht beschäftigter Arbeitnehmer.

Beschäftigte sind in der Regel krankenversicherungspflichtig und müssen sich in einer gesetzlichen Krankenkasse versichern.

Konkret: Arbeitnehmer, deren regelmäßiges Arbeitseinkommen im Jahr 2016 mindestens 4.687,50 Euro monatlich (56.150 Euro jährlich) übersteigt - die sogenannte Versicherungspflichtgrenze  - können sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichern. 

 

Beitrag zur Krankenversicherung

Für Ihren Beitrag ist Ihr Arbeitsentgelt ausschlaggebend, das Sie aus Ihrer Beschäftigung erhalten. Es gibt allerdings eine Obergrenze, die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze. Sie beträgt 2016 monatlich 4.237,50 Euro. 

Die meisten Beschäftigten haben Anspruch auf Krankengeld, wenn sie arbeitsunfähig krank werden. Für sie gilt ab 2016 der allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz. Bei der BKK WF sind dies 1,1 Prozent. Einen Teil dieses Beitragssatzes zahlt der Arbeitgeber (7,3 Prozent), den anderen Teil tragen die Beschäftigten selbst (7,3 Prozent plus kassenindividueller Zusatzbeitragssatz). Bei der BKK WF trägt der Beschäftigte somit 8,4 Prozent.

Bei pflichtversicherten Arbeitnehmern berechnet der Arbeitgeber die Höhe des Beitrags und führt diesen an die Krankenversicherung ab. Dazu ist er gesetzlich verpflichtet. Meist übernimmt er diese Aufgaben auch für seine freiwillig versicherten Beschäftigten. Ist das nicht der Fall, zahlen freiwillig versicherte Beschäftigte ihren Beitrag direkt an die BKK WF. Den Arbeitgeberanteil erhalten Sie dafür als Zuschuss von ihrem Arbeitgeber ausgezahlt.

Besondere Regeln für bestimmte Arbeitnehmergruppen

Für einige Arbeitnehmer gelten in der Sozialversicherung besondere Regeln. Zum Beispiel für Minijobber mit einem regelmäßigen Lohn / Gehalt bis zu 450 Euro monatlich. Auch für Beschäftigte, die zwischen 450,01 und 850 Euro verdienen, gibt es Ausnahmen.