Arbeitnehmer

Zwei Arbeitskollegen beim Flurgespräch

Informationen zur Krankenversicherungspflicht beschäftigter Arbeitnehmer.

Beschäftigte sind in der Regel krankenversicherungspflichtig und müssen sich in einer gesetzlichen Krankenkasse versichern.

Aber auch Arbeitnehmer, deren regelmäßiges Arbeitseinkommen im Jahr 2017 mindestens 4800,00 Euro monatlich (57.600 Euro jährlich) übersteigt - die sogenannte Versicherungspflichtgrenze  - können sich unmittelbar im Anschluss an das Ausscheiden aus der Versicherungspflicht freiwillig gesetzlich weiterversichern. 

 

Beitrag zur Krankenversicherung

Für den Beitrag ist das Arbeitsentgelt ausschlaggebend, das Sie aus Ihrer Beschäftigung erhalten. Es gibt allerdings eine Obergrenze, die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze. Sie beträgt 2017 monatlich 4.350,00 Euro. 

Die meisten Beschäftigten haben Anspruch auf Krankengeld, wenn sie arbeitsunfähig krank werden. Für sie gilt auch 2017 der allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz. Bei der BKK W&F sind dies 1,1 Prozent. Einen Teil dieses Beitragssatzes zahlt der Arbeitgeber (7,3 Prozent), den anderen Teil tragen die Beschäftigten selbst (7,3 Prozent plus kassenindividueller Zusatzbeitragssatz). Bei der BKK W&F trägt der Beschäftigte somit 8,4 Prozent.

Bei pflichtversicherten Arbeitnehmern berechnet der Arbeitgeber die Höhe des Beitrags und führt diesen an die Krankenversicherung ab. Dazu ist er gesetzlich verpflichtet. Meist übernimmt er diese Aufgaben auch für seine freiwillig versicherten Beschäftigten. Ist das nicht der Fall, zahlen freiwillig versicherte Beschäftigte ihren Beitrag direkt an die BKK W&F. Den Arbeitgeberanteil erhalten Sie dafür als Zuschuss von ihrem Arbeitgeber ausgezahlt.

Besondere Regeln für bestimmte Arbeitnehmergruppen

Für einige Arbeitnehmer gelten in der Sozialversicherung besondere Regeln. Zum Beispiel für Minijobber mit einem regelmäßigen Lohn / Gehalt bis zu 450 Euro monatlich. Auch für Beschäftigte mit einem Lohn / Gehalt zwischen 450,01 und 850 Euro gibt es eine besondere Gleitzonen-Regelungen. Hierzu beraten wir Sie gerne individuell.

Zuletzt überarbeitet von: Thorben Weichgrebe
Stand: 11.07.2017