elektronische Gesundheitskarte der BKK W&F
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Elektronische Gesundheitskarte

Sie ist klein, handlich und Eintrittskarte zu Leistungen bei Ärzten und Krankenhäusern: die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Ihr integrierter Chip speichert die Versicherungsdaten, das aufgedruckte Passbild schützt vor Missbrauch. Die aktuelle Kartengeneration "G2.1" mit Near Field Communication (NFC) kann deutlich mehr als ihre Vorgänger.

Neue eGK mit NFC-Funktion

Laden Sie ein aktuelles Bild von sich hoch und erhalten Sie eine neue elektronische Gesundheitskarte mit NFC-Funktion (erkennbar an einer 6-stelligen Zugangsnummer unter den Deutschland-Farben).

Häufige Fragen & Antworten

Jeder Versicherte ab 15 Jahren bekommt eine eigene Karte mit seinem Foto. Kinder unter 15 Jahren und Versicherte, die aus gesundheitlichen Gründen kein Foto einreichen können, erhalten eine Karte ohne Lichtbild.

Für die Ausstellung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) benötigen wir ein Lichtbild in Passfotoformat. Es muss nicht von einem Fotografen gemacht werden, aber bestimmte Kriterien erfüllen:

  • einteiliges Farbbild im Hochformat bzw. in einem verwendbaren Format ohne abgerundete Ecken
  • die Abbildung zeigt einen menschlichen Kopf
  • die Höhe der Gesichtsdarstellung auf dem Farbbild beträgt mindestens 32 mm (gemessen vom Haaransatz bis zum Kinn)
  • das Gesicht ist zentriert auf dem Foto platziert
  • das Gesicht ist in allen Bereichen klar und scharf abgebildet
  • das Gesicht ist in allen Teilen gleichmäßig ausgeleuchtet
  • die Bilddarstellung bietet eine ausreichende Helligkeit und ist ausreichend kontrastreich, um eine gute Farb-/Graustufen-Wiedergabe zu ermöglichen
  • der Bildhintergrund bietet einen deutlichen Kontrast zu Gesicht und Haaren
  • der Bildhintergrund zeigt keine störenden Konturen
  • auf dem Bild sind keine weiteren Personen oder Gegenstände zu sehen
  • die Hauttöne sind natürlich und ohne jeglichen Farbstich wiedergegeben, die Farben sind natürlich wiedergegeben
  • das Bild kann in Farbe oder Schwarz-Weiß vorliegen
  • das Bild zeigt eine Person mit einem neutralen Gesichtsausdruck und geschlossenem Mund
  • die Person schaut gerade in die Kamera
  • die Augen sind geöffnet, deutlich sichtbar und nicht durch Haare oder Brillengestelle verdeckt
  • es sind keine spiegelnden Reflexe - z. B. durch Brillengläser - vorhanden, die den Erkennungswert des Gesichtes einschränken
  • das Gesicht ist in vollem Umfang auf dem Bild zu erkennen und ohne Kopfbedeckung (Ausnahme Religionsgemeinschaften und geistliche Orden, die Kopfbedeckung darf die eindeutige Identifizierung nicht beeinträchtigen)
  • auf dem Farbbild sind keine Uniformteile oder nach deutschem Strafrecht verbotenen Zeichen/Abzeichen zu sehen
Rechtzeitig zum Beginn Ihrer Mitgliedschaft erhalten Sie - in der Regel gemeinsam mit einer Mitgliedsbescheinigung - von uns mit der Post einen Kartenantrag, auf dem Sie das Lichtbild aufkleben können. Sie können uns Ihr Lichtbild ab diesem Zeitpunkt aber gerne auch elektronisch zur Verfügung stellen. Nutzen Sie dazu bitte das nachfolgende Upload-Modul - per E-Mail eingehende Bilder können wir in Ermangelung einer ausreichenden Identifikation nicht verarbeiten.
Ihr Bild wird in diesem Fall an unseren Auftragsverarbeiter PAV Card GmbH aus Lütjensee übertragen, ausführender Kartenproduzent ist die Comcard GmbH aus Falkenstein. Geben Sie zuerst die 9-stellige Nummer unserer Kasse (105......) und Ihre Versichertennummer ein. Liegt Ihr Mitgliedschaftsbeginn in der Zukunft und sind Ihnen diese Angaben bisher noch nicht bekannt, bitten wir Sie noch um etwas Geduld. Sobald der Upload technisch möglich ist, schreiben wir Sie automatisch an.
Hinweis: Auch Bestandskunden können jederzeit ein neues Bild hochladen und erhalten im Anschluss ebenfalls automatisch eine neue Gesundheitskarte.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.bkk-lichtbildservice.de zu laden.

Inhalt laden

Die elektronische Gesundheitskarte enthält folgende Pflichtangaben zur Person:

  • Name
  • Geburtsdatum
  • Geschlecht
  • Anschrift
  • Krankenversichertennummer
  • Versichertenstatus (Mitglied, Familienversicherter oder Rentner)

Die elektronische Gesundheitskarte bietet darüber hinaus die Möglichkeit, in ihren weiteren Entwicklungsstufen neben den Pflichtangaben freiwillig zusätzliche medizinische Angaben zu speichern. Jeder und jede Versicherte kann selbst entscheiden, welche freiwilligen Anwendungen er/sie nutzen möchte.

Notfalldaten

Bei einem Notfall müssen Unfallärztinnen und -ärzte schnell handeln. Auf freiwilliger Basis können Versicherte in Zukunft notfallrelevante Informationen wie Allergien, chronische Erkrankungen, Arzneimittelunverträglichkeiten sowie andere wichtige Diagnosen auf ihrer Karte speichern lassen. Informationen zu elektronischen Notfalldaten nach § 358 Abs. 6 und 7 SGB V (160 Downloads)

Medikationsplan

Diese Anwendung ermöglicht, eingenommene Medikamente zu dokumentieren, um so Arzneimittelverträglichkeiten prüfen zu können. Erste Stufe zur Arzneimitteltherapie-Sicherheitsprüfung ist der elektronische Medikationsplan.  Auf freiwilliger Basis können so alle Medikationsdaten, Arzneimittelverordnungsdaten und Therapievorschlagsdaten für eine Patientin bzw. einen Patienten dokumentiert werden. Informationen zum elektronischen Medikationsplan (eMP) nach § 358 Abs. 6 und 7 SGB V (186 Downloads)

Wenn die geplanten freiwilligen Anwendungen zur Verfügung stehen, werden Versicherte alleine bestimmen, ob und welche medizinischen Daten mit Ihrer Karte gespeichert werden sollen. Ohne Einwilligung wird daher niemand auf diese vertraulichen Daten zugreifen können.

Dazu ist die nach aktueller Planung im Laufe des ersten Kalenderhalbjahres 2021 mögliche Anforderung einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) notwendig. Diese Geheimnummer macht die Karte zum persönlichen Schlüssel des Versicherten.

Als Gegenstück erhalten auch (Zahn-)Ärztinnen und (Zahn-) Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten erhalten eine eigene Karte, den so genannten Heilberufsausweis.

Erst wenn die Gesundheitskarte und der Heilberufsausweis im Kartenlesegerät stecken und sich beide Seiten mit ihrer jeweiligen persönlichen Identifikationsnummer (PIN) identifiziert haben, können die Daten entschlüsselt und gelesen werden.

Wichtig:

  • Für den alltäglichen Gebrauch bei Arztbesuchen oder für das Auslesen der Notfalldaten ist auch nach der Ausgabe keine PIN notwendig.
  • Aus Datenschutzgründen wird jede Gesundheitskarte mit einer eigenen PIN versehen. Damit Sie die übersandte PIN auch der einzig gültigen  Gesundheitskarte zuordnen können, teilen wir Ihnen in dem Schreiben zur PIN auch die Kartenkennnummer mit. Diese Kennnummer finden Sie auf der Rückseite der Karte. Das bedeutet: Erhalten Sie von uns zukünftig eine neue Karte, wird Ihnen zeitversetzt auch die zugehörige PIN zu dieser Karte zugeschickt.

Geht ein Patient ohne Gesundheitskarte zum Arzt muss er bei nicht verschiebbare Behandlungen innerhalb von zehn Tagen eine gültige Karte nachreichen. Andernfalls kann der Arzt oder Psychotherapeut die Behandlung privat abrechnen. Reicht der Patient bis Quartalsende die gültige eGK nach oder bestätigt seine Krankenkasse, dass zum Zeitpunkt der Behandlung ein Leistungsanspruch bestand, erhält er das Geld zurück, und der Arzt rechnet die Behandlung wie gewohnt als Kassenleistung ab. Nur für folgende Fälle gilt das so genannte Ersatzverfahren:

  • die Gesundheitskarte liegt nach Krankenkassenwechsel oder Wechsel der Versicherungsart noch nicht vor
  • die Gesundheitskarte ist aufgrund eines technischen Defekts nicht lesbar.
  • die Gesundheitskarte kann im Rahmen eines Hausbesuche nicht mobil eingelesen werden.

Beim Ersatzverfahren bestätigt der Patient durch Unterschrift auf einem Abrechnungsschein, dass er Mitglied der Krankenkasse ist.

Nein. Nach einem Umzug erhalten Sie von uns keine neue eGK. Ihre persönlichen Daten werden seit der Kartengeneration "G2" beim Arztbesuch direkt auf dem Chip aktualisiert. Haben Sie uns Ihre neue Adresse mitgeteilt, wird diese beim nächsten Arztbesuch mit dem Einlesen auf dem Chip synchronisiert.

In der Arzt- und Zahnarztpraxis ändert sich nichts, da sie nicht über NFC-fähige Lesegeräte verfügen.

Die meisten Smartphones und Tablets verfügen mittlerweile über eine NFC-Schnittstelle. Damit können Sie auf Ihre Gesundheitskarte "kontaktlos" zugreifen. Mit Einführung der elektronischen Patientenakte wird eine Anwendung zur Verfügung stehen, die dann vom Smartphone oder Tablet aus genutzt werden kann.

Sie benötigen die CAN um Ihre Gesundheitskarte kontaktlos zu nutzen. Die CAN ist eine zusätzliche Zugriffsbedingung. Sie wird am Lesegerät (z.B. Smartphone oder Tablet) eingegeben. Die Eingabe der CAN ist erforderlich um eine sichere verschlüsselte Verbindung zwischen Ihrer Gesundheitskarte und Ihrem Endgerät aufzubauen. So sollen missbräuchliche Drittzugriffe verhindert werden.

Die CAN ist auf Ihrer Gesundheitskarte aufgedruckt. Sie ist sechsstellig und ist auch im Chip Ihrer Karte gespeichert.

Durch die Eingabe der CAN bekunden Sie rechtssicher Ihren Willen zur kontaktlosen Nutzung Ihrer Gesundheitskarte. Dazu müssen Sie diese am Lesegerät (Smartphone oder Tablet eingeben.

Leider ist es nicht möglich, eine Wunsch-CAN zu erzeugen, daher ist eine Änderung auch nicht möglich.

Ist Ihre Gesundheitskarte für die kontaktlose Nutzung bereits geeignet, so finden Sie ein NFC-Symbol im oberen Bereich Ihrer Gesundheitskarte.

Die Nutzung Ihrer Gesundheitskarte durch die NFC Funktion gilt als sicher, da hier Daten nur in einer geringen Distanz und nur in Kombination Ihrer CAN verschlüsselt übertragen werden können.

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