Akupunktur

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Eine Frau mit geschlossenen Augen in einer Akupunktursitzung

Akupunktur: Einstiche mit Nadeln können Störungen im Körperinneren beseitigen oder lindern.

Die Akupunktur ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Reizung von Akupunkturpunkten ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt. Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf Akupunkturpunkte einzuwirken. Sticht man Nadeln in sie ein, so bezeichnet man dies als Akupunktur, außerdem kann man sie auch durch Wärme, Ultraschall, Laserstrahlen, oder auch durch Druck mit dem Finger oder mit einem Stift (Akupressur) reizen.

Wann wird Akupunktur eingesetzt?

Für folgende Anwendungsgebiete ist die Akupunktur direkt über die Gesundheitskarte abrechenbar:

  • Chronische Lendenwirbelschmerzen
  • Chronische Schmerzen bei entzündlichen Gelenkserkrankungen

 

Kosten

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für 10 Akupunktursitzungen bei einem Vertragsarzt. Voraussetzung ist, dass die Beschwerden seit mindestens sechs Monaten bestehen. In begründeten Ausnahmefällen sind fünf weitere Sitzungen möglich. Weitere Akupunktursitzungen sind meist nach Ablauf von zwölf Monaten möglich.


Diese Übersicht liefert möglichst einfach formulierte Erst-Informationen zu häufig nachgefragten Leistungen nach heutigem Stand. Rechtlich bindend sind die Angaben im fünften Sozialgesetzbuch (Regelleistungen) und der jeweils gültigen Form der Satzung der BKK W&F (Mehrleistungen).