Arzneimittel (Rezeptpflichtig)

Selbstbeteiligung, Festpreise & Rabattverträge

Ein Zehn-Euro-Schein liegt unter einem Stetoskop und neben einem Plister mit Tabletten.

Günstige Arzneimittel sind von der gesetzlichen Zuzahlung befreit.

Wird ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel ärztlich verordnet, übernehmen die Krankenkassen in der Regel die Kosten abzüglich einer preisabhängigen Zuzahlung zwischen 5 und 10 Euro. Ausnahme: Für Medikamente, deren Preis 30% oder mehr unterhalb des Festbetrages liegt, entfällt die Selbstbeteiligung weiterhin aufgrund gesetzlicher Regelungen.
 
Mehrkosten entstehen, wenn der so genannte Festbetrag überschritten wird. Denn die Kostenübernahme von Arzneimitteln ist auf gesetzlich festgelegte Beträge begrenzt. Diese so genannten Festbeträge sind Höchstbeträge für die Erstattung von Arzneimittelpreisen. Alle Krankenkassen zahlen daher nicht automatisch jeden Preis, sondern maximal den gesetzlich festgelegten Festbetrag: Diese werden für Gruppen vergleichbarer Arzneimittel festgesetzt und in regelmäßigen Abständen neu festgelegt, so dass deren Eigenanteile ständig variieren. Verordnet ein Arzt ein über dem Festbetrag liegendes Arzneimittel, fällt zusätzlich zur gesetzlichen Zuzahlung der Differenzbetrag als Eigenanteil an. Eine Datenbank finden Sie unter https://www.arzneikompass.de/ (Externer Link).

 

Ausgeschlossene Medikamente


Einige Arzneimittel können nur eingeschränkt oder gar nicht verordnet werden. Dazu zählen sogenannte Lifestyle-Arzneimittel. Sie dienen vorrangig dazu, die Lebensqualität zu erhöhen. Zu diesen Medikamenten gehören vor allem: 

  • Mittel, die die erektile Dysfunktion behandeln und/oder die sexuelle Potenz anreizen oder steigern sollen.
  • Mittel zur Raucherentwöhnung.
  • Präparate zum Abmagern/Appetitzügler.
  • Kosmetische Präparate, zum Beispiel für einen stärkeren Haarwuchs.

 

Rabattverträge

Einsparpotentiale für Krankenkassen und Versicherte bieten Arzneimittelrabattverträge mit bestimmten Pharmaherstellern. In diesen Verträgen verpflichten Krankenkassen sich, für Versicherte vorrangig Medikamente bestimmter Hersteller abzunehmen und erhalten hierfür einen Preisnachlass. Für Versicherte bedeutet dies, dass ihre Arzneimittel nicht mehr von allen auf dem Markt vertretenen Anbietern, sondern von bestimmten Partner-Herstellern stammen.

Bei der BKK W&F sind dies durchweg zuverlässige namhafte Firmen, die sich durch jahrelange Erfahrung in der Pharmabranche auszeichnen. Diese Mittel enthalten immer die gleichen Wirkstoffe wie Ihr bisheriges Arzneimittel und sind genauso qualitativ hochwertig. Zwar können Farbe, Form und Verpackung abweichen, Wirksamkeit und Sicherheit hingegen nicht. Eine Übersicht zu unseren Partnern bietet Ihnen der arzneimittelkompass.de (Externer Link).


Diese Übersicht liefert möglichst einfach formulierte Erst-Informationen zu häufig nachgefragten Leistungen nach heutigem Stand. Rechtlich bindend sind die Angaben im fünften Sozialgesetzbuch (Regelleistungen) und der jeweils gültigen Form der Satzung der BKK W&F (Mehrleistungen).