Chirotherapie

Mobilisation & gezielte Manipulation

Ein Mann wird von einem Arzt auf einer Liege sitzend untersucht.

Chirotherapie - eine Basisleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Bei der chirotherapeutischen Behandlung unterscheidet man zwischen zwei Hauptrichtungen. Eine ist die "Mobilisation", die durch sanfte Techniken das natürliche Gelenkspiel wiederherstellt. Dabei werden die Gelenke behutsam mobilisiert, um die Schmerzauslösung zu vermeiden. Variante Nummer zwei ist die "gezielte Manipulation". Sie bewirkt das "Wiedereinrenken" der Wirbelsäule und löst so Bewegungsblockaden. Der Patient nimmt dies als Knacken wahr und spürt gleichzeitig ein spontanes Nachlassen der Schmerzen im zuvor betroffenen Wirbelsäulenbereich. Wenn Blockaden oder Schmerzen der Wirbelsäule akut auftreten, ist es wichtig, den Arzt möglichst schnell aufzusuchen. So verschwinden Schmerzen erfahrungsgemäß schneller, wenn die Blockaden sofort und gezielt gelöst werden.

Bei fachgerechter Ausführung ist die Chirotherapie schmerzfrei und gefahrlos. Wichtig ist im Vorfeld der Behandlung ein Ausschluss möglicher Risikofaktoren, insbesondere bei Veränderungen der Halswirbelsäule. Liegen keine Gegenanzeigen vor, kann die Chirotherapie Rückenschmerzen lindern und die eingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke wiederherstellen. Auch Kopfschmerzen sowie chronische Verspannungen der Muskulatur können auf diese Weise erfolgreich behandelt werden.

Kosten

Die Kosten der Behandlung werden von der BKK W&F übernommen, wenn die Therapie von einem hierfür qualifizierten Vertragsarzt durchgeführt wird. Dieser rechnet die Behandlung über Ihre Versichertenkarte direkt mit uns ab.


Diese Übersicht liefert möglichst einfach formulierte Erst-Informationen zu häufig nachgefragten Leistungen nach heutigem Stand. Rechtlich bindend sind die Angaben im fünften Sozialgesetzbuch (Regelleistungen) und der jeweils gültigen Form der Satzung der BKK W&F (Mehrleistungen).