Fahrkosten

Bei stationären Leistungen

Ein Krankenwagen steht auf der Straße.

Fahrkosten: Selbstverständlich bei Rettungsfahrten in ein Krankenhaus. Bildnachweis

Fahrkosten zur ambulanten Behandlung dürfen grundsätzlich nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Wenige Ausnahmen gibt es Fahrten zur Dialyse / einer onkologische Strahlen- oder Chemotherapie sowie für Schwerbehinderte mit den Merkzeichen "aG", "BL" oder "H" und Versicherte in den Pflegegraden 4 oder 5. Ist eine Einstufung in Pflegegrad 3 erfolgt und zusätzlich das Merkzeichen gehbehindert (G) im Schwerbehindertenausweis eingetragen, zählt dies ebenfalls als dauerhafte Mobilitätseinschränkung. Entsprechende Fahrten werden vom Arzt verordnet. Eine vorherige Genehmigung durch die BKK W&F ist in diesen Fällen nicht erforderlich.

Leistungsumfang

Die BKK W&F übernimmt die Fahr- und Transportkosten bei stationären Leistungen, z.B. Krankenhausbehandlung und bei Rettungsfahrten zum Krankenhaus. Der Eigenanteil unserer Kunden beträgt hier 10 Prozent der Fahrkosten, mindestens jedoch 5 Euro und höchstens 10 Euro pro Fahrt. Bei Fahrkosten, die aus Anlass einer medizinischen Rehabilitation anfallen, entfällt diese Zuzahlung.

 

 


Diese Übersicht liefert möglichst einfach formulierte Erst-Informationen zu häufig nachgefragten Leistungen nach heutigem Stand. Rechtlich bindend sind die Angaben im fünften Sozialgesetzbuch (Regelleistungen) und der jeweils gültigen Form der Satzung der BKK W&F (Mehrleistungen).