Hautkrebsscreening

Früherkennung

Ein Arzt überprüft die Haut eines Patienten mit einer Lupe.

Hautkrebsscreening: In immer mehr Bundesländern kostenfreie Mehrleistung unterhalb der gesetzlichen Altersgrenzen.

Gesetzlich Versicherte haben ab 35 alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs, das so genannte „Hautkrebs-Screening“. Meist wird dieses Screening gemeinsam mit dem Gesundheits-Check up 35 durchgeführt.

Für jüngere Versicherte schließt die BKK W&F in immer mehr Regionen besondere Zusatzverträge mit regionalen Ärzteorganisationen.

Aktuell ist dies bei teilnehmenden Ärzten in folgenden Regionen der Fall:

 

  • Baden-Württemberg (alle 2 Jahre, auch unter 35)
  • Bayern (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Brandenburg (alle 2 Jahre, auch unter 35)
  • Hamburg (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Hessen (alle zwei Jahre, auch unter 35 / neu ab 1.1.2019)
  • Mecklenburg-Vorpommern (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Niedersachsen (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Nordrhein-Westfalen (ab 20 alle 2 Jahre)
  • Rheinland-Pfalz (alle 2 Jahre, auch unter 35)
  • Schleswig-Holstein (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Thüringen (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Sachsen-Anhalt (alle 2 Jahre, auch unter 35)

 

Kosten

Die Abrechnung erfolgt hier direkt über die Versichertenkarte. Fragen Sie einfach Ihren Arzt, ob er an diesem Zusatzvertrag teilnimmt.

In den übrigen Bundesländern (Sachsen und Berlin) erstatten wir im Rahmen eines Mehrleistungsbudgets für medizinische Vorsorge bis zu 25 Euro für privat finanzierte Hautskrebsvorsorgeuntersuchungen. Wichtig ist, dass uns die Erstattungsunterlagen hier bis spätestens 31.3. des Folgejahres vorliegen.


Diese Übersicht liefert möglichst einfach formulierte Erst-Informationen zu häufig nachgefragten Leistungen nach heutigem Stand. Rechtlich bindend sind die Angaben im fünften Sozialgesetzbuch (Regelleistungen) und der jeweils gültigen Form der Satzung der BKK W&F (Mehrleistungen).