Heil- und Hilfsmittel

Wichtige Nebenleistungen für eine schnelle Genesung

Ein junger Mann stellt die Fußrasten eines Patienten im Rollstuhl ein.

Heil- und Hilfsmittel: Selbstverständlich für gesetzliche Krankenkassen.

Heilmittel sind alle Dienstleistungen, die dazu dienen, eine bestehende Krankheit zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern. Heilmittel sind beispielsweise Massagen, Bäder, Krankengymnastik oder Sprachtherapiesitzungen.

Zu Hilfsmitteln zählen zum Beispiel Rollstühle, Prothesen und Hörgeräte. Ob Sie ein Hilfsmittel benötigen, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Er entscheidet auch, wenn Hilfsmittel geändert oder ersatzweise beschafft werden müssen. Außerdem kann er im Bedarfsfall Schulungen für den Gebrauch eines Hilfsmittels verordnen.

Leistungsumfang 

An Heilmitteln beteiligen sich gesetzlich Versicherte mit zehn Prozent der Behandlungskosten zuzüglich 10 Euro je Rezept.

Zu Hilfsmitteln zahlen Versicherte Zuzahlungen in Höhe von 10 Prozent des Abgabepreises, mindestens jedoch 5 Euro und höchstens 10 Euro. Es sind jedoch nie mehr als die Kosten des jeweiligen Mittels zu entrichten. Bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln beträgt die Zuzahlung 10 Prozent des insgesamt von der Krankenkasse zu übernehmenden Betrages, höchstens jedoch 10 Euro für den gesamten Monatsbedarf.

 


Diese Übersicht liefert möglichst einfach formulierte Erst-Informationen zu häufig nachgefragten Leistungen nach heutigem Stand. Rechtlich bindend sind die Angaben im fünften Sozialgesetzbuch (Regelleistungen) und der jeweils gültigen Form der Satzung der BKK W&F (Mehrleistungen).