Kieferorthopädische Behandlung

Fehlentwicklungen bei Kindern rechtzeitig erkennen

Ein kleines Mädchen lächelt vom Behandlungsstuhl aus in die Kamera.

Kieferorthopädische Behandlung: Unverzichtbare Selbstverständlichkeit der gesetzlichen Krankenkassen.

Gesunde und gerade Zähne sind nicht nur schön, sondern bieten auch Schutz vor Karies. Ab einem Alter von sechs Jahren können Kind einmal in jedem Kalenderhalbjahr vorsorglich und kostenfrei vom Zahnarzt untersucht werden. Fehlentwicklungen können so frühzeitig erkannt und mit der Überweisung zum Kieferorthopäden rechtzeitig behandelt werden.

Kosten

Anhand von kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) stellt Ihr Kieferorthopäde fest, ob eine Fehlstellung vorliegt, für deren Behandlung Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Hierzu gibt es fünf verschiedene Schweregrade. Ab KIG drei darf die BKK W&F Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung aufgrund erheblicher Funktionseinschränkungen durch Kiefer- und Zahnfehlstellungen bis zum 18. Lebensjahr übernehmen. Bei einem Behandlungsbeginn nach dem 18. Lebensjahr ist dies bei schwerer Kieferanomalie ebenfalls möglich.  

Wichtig: Die zunächst beim Kieferorthopäden fällige Eigenbeteiligung von 20 Prozent bzw. 10 Prozent ab dem zweiten Kind bei gleichzeitiger Behandlung wird nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung von uns erstattet. Dies gilt auch für die vor Beginn einer Mitgliedschaft in der BKK W&F geleisteten Eigenanteile im Falle eines Krankenkassenwechsels.


Diese Übersicht liefert möglichst einfach formulierte Erst-Informationen zu häufig nachgefragten Leistungen nach heutigem Stand. Rechtlich bindend sind die Angaben im fünften Sozialgesetzbuch (Regelleistungen) und der jeweils gültigen Form der Satzung der BKK W&F (Mehrleistungen).