Lymphdrainage

Behandlung unterschiedlichster Ödeme

Eine Arzt untersucht einen auf einer Liege sitzenden Patienten.

Lymphdrainage: Eine Basisleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Als manuelle Lymphdrainage wird die manuelle Ab- und Weiterführung von Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße bezeichnet. Sie beruht auf rhythmisch kreisenden Grifftechniken, u. a. dem flachen Auflegen der Finger und Hände. Dies und der jeweils fein dosierte Druck erfolgen je nach Krankheitsbild in einer festgelegten Reihenfolge. Die Lymphdrainage eignet sich besonders für die Behandlung unterschiedlichster Typen sogenannter Ödeme, also Wasseransammlungen im Gewebe. Eine große Bedeutung hat sie auch bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe, bei denen Lymphknoten entfernt wurden. 

Kosten

Die Kosten einer medizinisch notwendigen Behandlung übernimmt die BKK W&F direkt über Ihre Versichertenkarte, wenn die Lymphdrainage von einem Vertragsarzt verordnet wurde. Sie tragen lediglich den gesetzlich vorgesehenen Eigenanteil.


Diese Übersicht liefert möglichst einfach formulierte Erst-Informationen zu häufig nachgefragten Leistungen nach heutigem Stand. Rechtlich bindend sind die Angaben im fünften Sozialgesetzbuch (Regelleistungen) und der jeweils gültigen Form der Satzung der BKK W&F (Mehrleistungen).