Selbsthilfe

Projektbezogene Unterstützung

Die gesundheitsbezogene Selbsthilfe kann in vielfältiger und wirksamer Weise die professionellen Angebote der Gesundheitsversorgung ergänzen. Der Erfolg der Selbsthilfegruppen beruht vor allem auf Eigeninitiative und Eigenverantwortung ihrer Mitglieder. Die Leistungen der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe basieren im Wesentlichen auf freiwilligem Engagement und Ehrenamtlichkeit.

Zusätzlich zur kassenartenübergreifenden Pauschalförderung und der BKK-weiten Gemeinschaftsförderung auf Bundes- und Landesebene fördern die einzelnen Krankenkassen regionale Selbsthilfegruppen bei der Durchführung von konkreten Projekten. 

Dabei handelt es sich um zeitlich begrenzte Aktivitäten, die über routinemäßige Aufgaben hinausgehen, wie z.B. Vorträge von ReferentInnen, Selbsthilfetage oder gruppenspezifische Informationsmaterialien. Ausgeschlossen sind reine Freizeitaktivitäten wie Ausflüge, kulturelle Veranstaltungen oder Urlaubsreisen. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Stichtag für die Beantragung einer Projektförderung (Unterlagen hier zum Download) bei der BKK W&F ist der 31. Januar eines Jahres für das betreffende Jahr.

Besonderheit in Bayern: Dort gibt es ein einheitliches Förderverfahren über sogenannte Runde Tische für die finanzielle Unterstützung von regionalen gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen durch gesetzliche Krankenkassen. Zusätzliche Anträge an die beteiligten Krankenkassen sind überflüssig, da sie an die Runden Tische weitergeleitet werden.

  


Diese Übersicht liefert möglichst einfach formulierte Erst-Informationen zu häufig nachgefragten Leistungen nach heutigem Stand. Rechtlich bindend sind die Angaben im fünften Sozialgesetzbuch (Regelleistungen) und der jeweils gültigen Form der Satzung der BKK W&F (Mehrleistungen).