Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Bundesweites Versorgungsprogramm (Ausnahme Saarland)

Viele Menschen haben Angst, die letzte Phase ihres Lebens im Krankenhaus zu verbringen. Aus Angst davor, in ein Krankenhaus eingewiesen zu werden, verschweigen Patienten sogar Schmerzen oder andere Symptome und leiden still.

Die BKK W&F fördert daher mit Sonderverträgen die Zusammenarbeit von palliativmedizinischen Haus- und Fachärzten, qualifizierten Palliativärzten, Krankenhäusern und Palliativpflegediensten. Darüber hinaus bestehen Verträge zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung. Die wesentlichen Aspekte der SAPV sind die Koordination der diagnostischen, therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen durch den beteiligten Haus- bzw. Facharzt, die Betreuung des Versicherten und seiner Angehörigen sowie eine „Rund-um-die-Uhr“-Erreichbarkeit der Palliativärzte.

Versicherte, die an einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden, haben in der letzten Phase ihres Lebens Anspruch auf die spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Sie soll - wann immer es möglich und gewünscht ist - ein menschenwürdiges Sterben zu Hause ermöglichen.

Die Versorgung mit der SAPV wird in der Regel direkt vom behandelnden Arzt verordnet und in die Wege geleitet. Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, dass Sie mit der SAPV einverstanden sind.

Bei weiteren Fragen zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung können Sie sich gerne an unsere Fachberater im Bereich Vertrags- und Versorgungsmanagement wenden.


Diese Übersicht liefert möglichst einfach formulierte Erst-Informationen zu häufig nachgefragten Leistungen nach heutigem Stand. Rechtlich bindend sind die Angaben im fünften Sozialgesetzbuch (Regelleistungen) und der jeweils gültigen Form der Satzung der BKK W&F (Mehrleistungen).