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Stark in die Zukunft

Erwachsenwerden mit Schutzschild

Erst kommt die Zeit, in der Eltern „schwierig werden“. Ehe man sich versieht, besteht das Leben dann aus organisiertem Lernstress und Fragen nach der beruflichen Zukunft. Immer mehr Jugendliche fühlen sich dem nicht gewachsen. Das von der BKK W&F unterstützte Programm „Stark in die Zukunft“ bietet Hilfen zur Stärkung der psycho­sozialen Gesundheit von Schulkindern – für eine gesunde Zukunft.

„Die Themenmodule sind darauf ausgerichtet, die eigene Selbstreflexion anzuregen, so dass die Schülerinnen und Schüler einen individuellen Bezug zu ihrem Alltag herstellen und die für sich wichtigsten Themen und Inhalte in diesen übertragen und ausprobieren können.“

Farina Lomsché, cco netzwerke GmbH
Farina Lomsche
Farina Lomsché

Nach der Pubertät liegt der Fokus Jugendlicher aus Elternsicht häufig darin, gute Noten zu schreiben, damit sie später einen Ausbildungsplatz bekommen oder ein Studium beginnen können. Neben stressigen Klausurenphasen erschweren Konflikte oder schwierige Situationen mit Freunden oder in der Familie das Erwachsenwerden, der psychische Druck nimmt zu. Die KIGGS­-
Studie des Robert Koch-­Instituts geht mittlerweile von 16,9 Prozent psychisch auffälliger Kinder und Jugendlicher in Deutschland aus.

Die Programm-Inhalte und -Module

Das Programm „Stark in die Zukunft“ steuert hier entgegen. Es ist für Kinder und Jugendliche ab 15 Jahren gedacht. Thematisch behandeln die Schülerinnen und Schüler die Felder Resilienz, Selbstwirksamkeit, Stress, Selbstmanagement, Konfliktlösung und Kommunikation. Sie lernen, wie sie ihr Leben gesundheits­förderlich gestalten können, um sich selbst­bestimmt zu entwickeln.

Beim Thema Resilienz erfahren die Jugendlichen beispielweise viel über die „Stehaufmännchen-Kompetenz“, um psychische und seelische Krisen besser überwinden zu können. Sie identifizieren ihre persönlichen Stressfaktoren und lernen hilfreiche Methoden zum Umgang mit Stress kennen. Im Themenbereich Kommunikation lernen die Schüle­rinnen und Schüler die Bedeutung von Körper­sprache und erhalten wertvolle Tipps für Gespräche mit potenziellen Arbeitgebern. „Mit dem Programm ,Stark in die Zukunft‘ möchten wir Schülerinnen und Schüler unterstützen. Die Themenmodule sind daher darauf ausgerichtet, die eigene Selbstreflexion anzuregen, so dass die Schülerinnen und Schüler einen individuellen Bezug zu ihrem Alltag herstellen und die für sich wichtigsten Themen und Inhalte in diesen übertragen und ausprobieren können“, erläutert Farina Lomsché von der CCO Netzwerke GmbH, den fachlichen Experten hinter dem Programm. Interessierte Schulen wenden sich gerne direkt an die BKK W&F.

Das Robert Koch-Institut führt die „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) über einen Zeitraum von vielen Jahren durch. Die Datenerhebungen erfolgen in Wellen (= zeitliche Perioden). Die bislang aktuellste Welle basiert auf Untersuchungen der Jahre 2014 bis 2017. Sie zeigt, dass Jungen häufiger davon betroffen sind als Mädchen. Im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen aus Familien mit hohem soziökonomischem Status sind Gleichaltrige aus Familien mit einem niedrigem soziökonomischen Status mehr als doppelt so häufig betroffen.  Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen können sich ins Erwachsenenalter manifestieren und so psychosoziale Beeinträchtigungen zur Folge haben, die nicht selten auch die Gesundheit und Zukunft junger Menschen negativ beeinflussen.

Alle Infos zum Programm gibt es unter: stark-in-die-zukunft.com

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