TI-Messenger (TI-M)

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Der TI-Messenger ist eine neue Kommunikationsfunktion in der ePA-App, mit der Versicherte künftig Nachrichten direkt an Praxen, Kliniken oder andere medizinische Einrichtungen senden können sollen. Wenn Ihre Ärztin, Ihr Arzt oder ein Krankenhaus den TI-Messenger nutzt, ermöglicht er einen unkomplizierten und geschützten Austausch – ähnlich wie ein sicherer Gesundheits-Chat.

Wichtig: Derzeit setzen nur sehr wenige Arztpraxen den TI-Messenger ein, so dass der Nutzen aktuell noch stark begrenzt ist.

Für die Nutzung benötigen Sie keine besondere Technik: Ein Smartphone oder Tablet mit der ePA-App genügt. Die Verwendung des TI-Messengers ist freiwillig.

Verfügbarkeit

Seit August 2025 steht der TI-Messenger über die ePA-App zur Verfügung. Er ist also kein Teil der ePA, aber über die App der EPA aufrufbar. Voraussichtlich ab März 2026 wird der TI-Messenger auch für die direkte Kommunikation mit der BKK W&F freigeschaltet.

Künftige Vorteile des TI-Messengers

  • Schneller Austausch:
    Der TI-Messenger ermöglicht es Ihnen, ohne großen Aufwand Nachrichten an Praxen oder andere medizinische Einrichtungen zu schicken – vorausgesetzt, diese bieten den Dienst an. Die Handhabung ist so vertraut wie bei anderen bekannten Chat-Apps.
  • Maximale Datensicherheit:
    Dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleiben Ihre Nachrichten geschützt. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und sind vor unbefugten Zugriffen sicher.
  • Immer erreichbar:
    Ob zu Hause, unterwegs oder außerhalb der Sprechzeiten – Sie können jederzeit Kontakt aufnehmen. Die Kommunikation funktioniert unabhängig von Ort und Zeit.

Häufig gestellte Fragen

Der sogenannte TI-Messenger (TI-M) ist ein Sofortnachrichtendienst, den alle Krankenkassen ihren Versicherten anbieten müssen. Er ermöglicht eine ortsunabhängige Kommunikation im Gesundheitswesen zwischen Leistungserbringenden und Versicherten.

Ja, zur Nutzung des TI-Messengers benötigen Sie sowohl die BKK W&F ePA-App als auch ein persönliches Benutzerkonto. Informationen zur Registrierung Ihres Kontos finden Sie hier. Anschließend erfolgt die separate Anmeldung für den TI-Messenger

Die Erstellung des Benutzerkontos ist unabhängig von der elektronischen Patientenakte (ePA). Das heißt: Auch wenn Sie der ePA zuvor widersprochen haben, können Sie den TI-Messenger dennoch verwenden.

Die Erstellung des Benutzerkontos ist unabhängig von der elektronischen Patientenakte (ePA). Das heißt: Auch wenn Sie der ePA zuvor widersprochen haben, können Sie den TI-Messenger dennoch verwenden.

Sobald Sie sich in Ihrer BKK W&F ePA-App eingeloggt haben, finden Sie unter „Weitere Inhalte“ die Kachel TI-Messenger. Durch Antippen starten Sie den Registrierungsprozess, der Schritt für Schritt erklärt wird.

Bevor Sie den Dienst nutzen können, müssen Sie den Nutzungsbedingungen und den Einwilligungserklärungen zustimmen.

Nach der Registrierung wird Ihr persönliches Profil angezeigt. Dieses enthält:

  • Ihren Namen
  • Ihre TI-Messenger-Adresse
  • einen QR-Code mit Ihren Kontaktdaten

Der QR-Code erleichtert es medizinischen Einrichtungen, Ihre Daten einzuscannen und Sie später zu kontaktieren. Bitte beachten Sie: Diese Angaben lassen sich nicht verändern.

Im nächsten Schritt werden Sie gebeten, einen sogenannten Schlüssel (Geheim-Code) für Ihre Chats zu sichern.

Der TI-Messenger schützt Ihre Gesundheitskommunikation besonders streng.
Der Schlüssel ist ein Sicherheitscode, den Sie benötigen, um Ihre Chats zu entschlüsseln – beispielsweise nach einer Neuinstallation der App oder beim Umzug auf ein neues Gerät.

Wichtig:
Bewahren Sie diesen Schlüssel unbedingt sicher auf. Er kann nicht wiederhergestellt werden. Sie können zwar jederzeit einen neuen Schlüssel in der App erzeugen, jedoch können Sie damit nicht mehr auf frühere Chats zugreifen. Zu Beginn wird Ihnen automatisch ein Schlüssel vorgeschlagen. Wenn Sie möchten, können Sie stattdessen einen eigenen Code festlegen – die ePA-App führt Sie durch die notwendigen Schritte.

Ja. Der Messenger nutzt eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
Das bedeutet: Nur Sie und Ihr Chatpartner können die Nachrichten lesen. Kein Dritter hat Zugriff. Für die Entschlüsselung benötigen Sie den persönlichen Chat-Schlüssel.

Sie können eine Unterhaltung auf verschiedene Arten beginnen:

  • über die Suchfunktion im Verzeichnisdienst
  • über das „+“-Symbol oben rechts
  • durch Scannen eines QR-Codes über das Drei-Punkte-Menü

Bevor ein Chat beginnt, wird immer zuerst eine Einladung an die andere Person gesendet. Offene Einladungen sehen Sie oberhalb Ihrer Chatliste.

Nein.
Nachrichten sind ausschließlich für die beiden beteiligten Kommunikationspartner sichtbar.

Bitte beachten Sie jedoch: Praxen oder Krankenhäuser können Chatverläufe intern archivieren. Das bedeutet, ein gelöschter Chat kann bei der medizinischen Einrichtung weiterhin dokumentiert sein.

Nach der Abmeldung oder Deinstallation haben Sie keinen Zugriff mehr auf Ihre bisherigen Chats.
Wenn Sie Inhalte für Ihre Unterlagen benötigen, sollten Sie rechtzeitig Screenshots anfertigen und sicher speichern.

Künftig wird es eine Exportfunktion geben. Sobald diese verfügbar ist, informieren wir Sie darüber.

Ja.
Über das Chatmenü können Sie einzelne Unterhaltungen entfernen. Diese verschwinden dann nur aus Ihrer Ansicht – die andere Partei kann den Chat weiterhin einsehen.

Ihr Profil umfasst:

  • den QR-Code zum Teilen Ihrer Kontaktdaten
  • Ihre TI-Messenger-Adresse
  • das Berechtigungsmanagement für Chat-Einladungen
  • Einstellungen für Push-Benachrichtigungen

Momentan noch nicht.
Obwohl die Startseite eine entsprechende Option anzeigt, ist das Hochladen eines Profilbilds in der aktuellen Version des Messengers noch nicht verfügbar. Auch ein Bild aus der ePA wird derzeit nicht übernommen. Hier bitten wir noch um etwas Geduld.

Die Teilnahme am TI-Messenger ist freiwillig. Wenn eine Praxis oder ein Krankenhaus den Dienst anbietet, können Sie die Einrichtung im Verzeichnisdienst des TI-Messengers finden und dort direkt auswählen.

Taucht Ihre gewünschte Praxis nicht in der Suche auf, nutzt sie den TI-Messenger vermutlich (noch) nicht für die Patientenkommunikation. In diesem Fall lohnt es sich, direkt vor Ort nachzufragen, ob der Dienst angeboten wird.

Voraussichtlich ab März 2026 wird Ihre Krankenkasse ebenfalls über den TI-Messenger erreichbar sein.

In Ihrem Profil können Sie über die Einstellungen festlegen, von wem Sie Chateinladungen erhalten möchten.

Sie haben zwei Optionen:

  1. Empfohlene Standardeinstellung
    Sie sehen alle eingehenden Einladungen – außer die von Kontakten, die Sie bewusst auf Ihre Blocklist gesetzt haben.
  2. Kontakte einzeln freigeben (nicht empfohlen)
    Hier legen Sie fest, wer Sie anschreiben darf, indem Sie Personen auf eine Allowlist setzen.
    Beachten Sie: Wenn medizinische Einrichtungen nicht auf dieser Liste stehen, können sie Sie nicht erreichen – selbst wenn sie das möchten.

Bei einem Wechsel der Krankenkasse wird Ihr bestehendes TI-M-Konto nicht übernommen.

Sie müssen daher Ihre Chats vorher selbst sichern. Da aktuell noch keine Exportfunktion zur Verfügung steht, ist dies nur über Screenshots möglich.

Wenn Sie Ihr Konto nicht weiter verwenden möchten, können Sie Ihre Einwilligung in der App widerrufen und Ihr Konto löschen. Derzeit erhalten Sie noch keine automatische Bestätigung über die Löschung.

Wichtig:
Nach der Löschung können Sie vorerst kein neues Konto anlegen und den TI-Messenger nicht erneut nutzen.

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