Wie kann ich mich bei der BKK W&F versichern? Wie berechnet sich mein Beitrag? 

Antworten auf Fragen wie diese finden Sie in dieser Rubrik. Da es rechtliche Unterschiede bei den Voraussetzungen einer Versicherung und den Beiträgen gibt, wählen Sie bitte die für Sie passende Personengruppe in unserer Übersicht aus.

Fragen & Antworten

Wie hoch ist der Zusatzbeitrag der BKK W&F?

Die BKK W&F erhebt einen Zusatzbeitrag in Höhe von 1,39 Prozent, eine Veränderung im Jahr 2020 ist nicht geplant. 

Was bedeutet der Zusatzbeitrag in Euro und Cent?

Lohn/Gehalt oder gesetzliche Rente

0,1 Prozent mehr oder weniger stehen bei einem Gehalt oder einer gesetzlichen Rente von 3.000 Euro monatlich für einen Unterschiedsbetrag von 1,50 Euro. Größer als 2,34 Euro wird dieser Unterschied auch bei höherem Gehalt oder einer Rente durch die Beitragsbemessungsgrenze (2020: 4687,50 Euro) nicht.

Einkommen & Versorgungsbezüge

Tragen Sie den Zusatzbeitrag vollständig selbst, beispielsweise als Selbständiger oder als Bezieher eines Versorgungsbezugs, wirken sich 0,1 Prozent mehr oder weniger bei einem Einkommen/Bezug von 3.000 Euro mit 3 Euro monatlich aus. 

Beteiligt sich der Arbeitgeber oder die gesetzliche Rentenversicherung am Zusatzbeitrag?

Ja, seit 2019 trägt der Arbeitgeber die Hälfte des zuvor allein vom Mitglied zu tragenden Zusatzbeitrags. Dies gilt auch für Renten der gesetzlichen Rentenversicherung.

Für wen hat die Höhe des Zusatzbeitrags der eigenen Krankenkasse keine Bedeutung?

Für einige Personengruppen gilt nicht der Zusatzbeitragssatz der eigenen Krankenkasse, sondern der vom Bundesministerium für Gesundheit festgelegte durchschnittliche Zusatzbeitragssatz. Dies betrifft Versicherte, deren Beiträge von Dritten getragen werden, beispielsweise Bezieher von Arbeitslosengeld II. Auch für Bezieher von Arbeitslosengeld I hat die Höhe des Zusatzbeitrags keine Bedeutung. Die Agentur für Arbeit übernimmt hier den Beitrag unabhängig von der Höhe des Zusatzbeitrags der Krankenkasse. Mehr Information dazu finden Sie in der Rubrik Sonstige Pflichtversicherte.

Warum ist der Zusatzbeitrag für Studenten eher zweitrangig?

Die Beiträge von Studenten werden auf Basis des BaföG-Bedarfssatzes in Höhe von derzeit 649 Euro und eines um 30 Prozent vergünstigten allgemeinen Beitragssatzes ermittelt. Große Beitragsunterschiede sind daher nicht möglich. Mehr Information dazu finden Sie in der Rubrik Studenten.

Kann der Zusatzbeitrag steuerlich abgesetzt werden?

Ja. Es werden alle Beiträge für eine gesetzliche Krankenversicherung angesetzt. Hierzu gehört auch der Zusatzbeitrag.

Wer durch einen Wechsel weniger für die Krankenversicherung zahlt, muss zudem einen höheren Bruttolohn versteuern. Das frisst einen kleinen Teil der erhofften Ersparnis wieder auf. Ein Vergleich der Leistungen lohnt sich daher mehr denn je.

Kommen die Einnahmen aus dem Zusatzbeitrag der BKK W&F vollständig den Versicherten zu Gute?

Nein. Damit die unterschiedliche Einkommensstruktur der Mitglieder nicht zu Nachteilen für finanzschwächere Krankenkassen führt, gibt es einen vollständigen Einkommensausgleich. Auch der Zusatzbeitragssatz der BKK W&F basiert daher nicht auf dem Einkommen ihrer Mitglieder, sondern auf dem durchschnittlichen Einkommen aller Krankenkassen. Über diesen Weg zu viel eingesammelte Einnahmen werden automatisch an Krankenkassen mit unterdurchschnittlichem Einkommensniveau weitergeleitet.

Unterscheiden sich die Leistungen der BKK W&F von denen anderer Krankenkassen?

Ja. Nicht jede Krankenkasse schöpft den gesetzlich möglichen Spielraum für zusätzliche Leistungen ohne Hintertüren aus. Spitzenpositionen in unabhängigen Leistungsvergleichen bestätigen dies regelmäßig. Die zusätzlichen Leistungen bleiben auch 2020 erhalten. Mehr Information dazu finden Sie in der Rubrik Mitglied werden.