Corona-Impfung
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Corona

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen rund um das Coronavirus und die Auswirkungen auf Ihren Krankenversicherungsschutz, insbesondere vereinfachende Regelungen bei bestimmten Leistungen.

+++ 04.08.2022: Krankschreibung per Telefon erneut bis zum 30.11. möglich +++

Bis zum bis 30. November 2022 können Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden.

+++ 01.07.2022: Kostenlose Bürgertests eingeschränkt +++

Bürgerinnen und Bürger haben seit dem 1. Juli 2022 nur noch unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests.

+++ 25.05.2022: STIKO empfiehlt generelle einmalige Impfung für Kinder +++

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt nun für alle fünf- bis elfjährigen Kinder eine Corona-Impfung. Den Kindern soll dabei einmalig ein mRNA-Impfstoff verabreicht werden - vorzugsweise mit dem Vakzin von BioNTech.

+++ 28.03.2022: Pandemiebedingtes Kinderkrankengeld bis zum 30.09.2022 verlängert +++

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld beträgt bis zum 31.12.2022 pro Elternteil und Kind auf 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 60 Tage. Auch für Alleinerziehende wurde der Anspruch pro Kind von 30 auf 60 Tage verdoppelt. Bei mehreren Kindern gilt ein Anspruch von maximal 65 Tagen, bei allein Erziehenden maximal 130 Tage. Kurzfristig bis zum 30.09.2022 verlängert wurde die erweiterte gesetzliche Regelung für Fälle, in denen ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der Kita eingeschränkt wurde.

Stand: 24.08.2022

Aktuelle Themen

Corona-Tests

Bürgerinnen und Bürger haben seit dem 1. Juli 2022 nur noch unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests. Dafür muss sich die zu testende Person am Ort der Testung ausweisen und einen entsprechenden Nachweis wie Ausweis, Mutterpass, Bescheinigung oder Attest vorlegen.

Weiterhin kostenlose Tests erhalten:

  • Kinder unter 5 Jahren, also bis zu ihrem fünften Geburtstag
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, unter anderem Schwangere im ersten Trimester
  • Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen
  • Personen, bei denen ein Test zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist („Freitesten“)
  • Besucher und Behandelte oder Bewohner in unter anderem folgenden Einrichtungen: Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen, stationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Einrichtungen für ambulante Operationen, Dialysezentren, ambulante Dienste oder stationäre Einrichtung der Eingliederungshilfe, Tageskliniken, Entbindungseinrichtungen
  • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach dem § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind
  • Pflegende Angehörige
  • Haushaltsangehörige von nachweislich Infizierten

Bürgertest für 3 Euro Eigenbeteiligung

Auch bei Veranstaltungen in Innenräumen, nach Risikokontakten, wenn die Corona-Warn-App eine rote Warnung anzeigt oder um vulnerable Gruppen zu schützen, ist es sinnvoll, sich testen zu lassen, um Infektionsketten zu unterbrechen. Wer einen solchen Test braucht, wird weiterhin vom Staat unterstützt. Er muss sich künftig aber mit 3 Euro beteiligen. Den Rest übernimmt der Bund in folgenden Fällen bei:

  • Personen, die am Tag der Testung eine Veranstaltung in Innenräumen besuchen wollen
  • Personen, die am Tag der Testung Kontakt zu Personen haben werden, die ein hohes Risiko haben, schwer an COVID-19 zu erkranken (Das sind Menschen ab 60 Jahren, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Vorerkrankungen)
  • Personen, die durch die Corona-Warn-App einen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko erhalten haben („rote Kachel“).

Nachweis für kostenlose Tests oder für Tests mit 3 Euro Eigenbeteiligung

Wer eine kostenlose Testung in Anspruch nehmen möchte, muss sich gegenüber der testenden Stelle ausweisen und einen Nachweis erbringen: Bei Kleinkindern ist das die Geburtsurkunde oder der Kinderreisepass, bei Schwangeren der Mutterpass. Wer aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss ein ärztliches Zeugnis im Original über die medizinische Kontraindikation vorlegen. Teilnehmende an Impfwirksamkeitsstudien können sich von den Verantwortlichen der Studien einen Teilnahme-Nachweis ausstellen lassen und diesen vorlegen. Wer sich freitesten will, legt den Nachweis über das Testergebnis vor, gleiches gilt für Haushaltsangehörige von Infizierten, die zudem einen Nachweis für die übereinstimmende Wohnanschrift benötigen.

Bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern kann ein kostenloser Test vor Ort gemacht werden oder der Besuch wird der Teststelle gegenüber dargelegt. Pflegende Angehörige müssen darlegen, dass sie einen pflegebedürftigen Angehörigen pflegen. Auch Leistungsberechtigte im Rahmen eines persönlichen Budgets und bei ihnen beschäftigte Personen müssen diesen Umstand darlegen.

Auch für Bürgertests mit Eigenbeteiligung ist es notwendig, den Anspruch nachweisen zu können. Der Nachweis über den Testgrund ist mittels einer Selbstauskunft zu erbringen. 

Mehr Informationen gibt es unter https://www.zusammengegencorona.de/testen

Impfungen

Der wirksamste Schutz vor einer eigenen, schwerwiegenden oder gar tödlich verlaufenden Erkrankung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, ist die Corona-Impfung. Zudem hilft jede Impfung dabei, das Coronavirus in der Ausbreitung einzudämmen und trägt so zum Schutz der gesamten Bevölkerung bei.

Wer sich am besten wie oft impfen lassen sollte, erfahren Sie unter anderem hier:

https://www.zusammengegencorona.de/impfen/auffrischungsimpfungen-gegen-covid-19-was-ist-jetzt-wichtig/

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2022/Ausgaben/21_22.pdf?__blob=publicationFile

Kinderkrankengeld

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld wurde seit Beginn der Pandemie mehrfach ausgeweitet:

  • Der Anspruch auf Kinderkrankengeld beträgt bis zum 31.12.2022 pro Elternteil und Kind 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind 60 Tage. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 30 auf  60 Tage. Bei mehreren Kindern gilt ein Anspruch von maximal 65 Tagen, bei allein Erziehenden maximal 130 Tage.
  • Der Anspruch besteht bis zum 30.09.2022 auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der Kita eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. 

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.bkk-wf.de/leistungen/krankengeld-erkrankung-kind/

Krankschreibungen

im Zuge der Corona-Krise hatte der G-BA in seiner Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie (AU-Richtlinie) vorgesehen, dass Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nur nach telefonischem Kontakt ausgestellt werden können. Diese bundesweite Regelung ist am 31.05.2022 ausgelaufen. Am 04.08.2022 wurde diese Regelung vom zuständigen  Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erneut und mit Gültigkeit bis 30.11.2022 bundesweit in Kraft gesetzt.

Für die Ausstellung einer AU-Bescheinigung aufgrund eines nur telefonischen Kontaktes haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband Ausführungsregelungen vereinbart. Diese lassen auch eine Ausstellung einer ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes ( zu und enthalten Regelungen zur Verwendung der eGK und zur Abrechnung der ärztlichen Leistungen.

Inhaltlich werden die zuvor geltenden Ausführungsregelungen fortgeführt: Unter den vom G-BA festgelegten Voraussetzungen für eine Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit (Versicherte mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik aufweisen, für einen Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen mit Verlängerungsmöglichkeit von bis zu 7 Kalendertagen) können auch ärztliche Bescheinigungen für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes ausgestellt werden, wenn der Arzt die telefonische Ausstellung als medizinisch vertretbar ansieht.

Die Regelungen nach dieser Vereinbarung sind zudem nur anwendbar, solange und soweit aufgrund von Regelungen des G-BA die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbestimmung aufgrund einer nur telefonischen Anamnese zulässig ist.

Weitergehende Informationsquellen

Allgemeine Informationen: Bundesministerium für Gesundheit und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Häufig gestellte Fragen: Robert-Koch-Institut 

Aktuelle Zahlen zur Entwicklung von COVID19 in Deutschland: Robert-Koch-Institut

Reise- und Sicherheitshinweise: Auswärtiges Amt  

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