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Die Standorte der BKK W&F sind nur nach Vereinbarung eines Termins für den persönlichen Kundenverkehr geöffnet. Wenden Sie sich dazu vorab telefonisch (0800 56 61 800) oder per E-Mail (info(at)bkk-wf.de) an uns. Bitte bringen Sie dazu einen Mund-Nasen-Schutz (Maske) mit und besuchen Sie uns nur, wenn Sie symptomfrei sind.

AU-Bescheinigungen

Ärzte dürfen wieder -wie zu Beginn der Pandemie bereits möglich- telefonische Krankschreibungen vornehmen. Voraussetzung ist, dass es sich um eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege ohne schwere Symptomatik  handelt. In diesem Fall kann eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (oder Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes) für bis zu eine Woche ausgestellt werden.

Das Fortdauern der Arbeitsunfähigkeit kann durch erneute telefonische Rücksprache einmalig für einen weiteren Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen festgestellt werden und gilt aktuell bis zum 30. Juni 2021

Arztbesuche

Videosprechstunden - Aussetzung der Begrenzung bis 30. Juni 2021

  • Um die Ansteckungsgefahr durch die Corona-Pandemie beim Arztbesuch möglichst klein zu halten, haben der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung die Beschränkung für die Videosprechstunde noch bis mindestens 31. März aufgehoben. Bisher sollten höchstens 20 Prozent der Behandlungsfälle je Vertragsarzt als Videosprechstunde angeboten werden, um als Standard den direkten Arzt-Patienten-Kontakt weiter im Vordergrund zu sehen.
  • Das gleiche gilt auch bei Videogesprächen in der Psychotherapie. Die Videosprechstunde kann in diesem Zeitraum nicht nur bei der psychotherapeutischen Sprechstunde genutzt werden, sondern auch bereits bei probatorischen Sitzungen. Ebenfalls in dieser befristeten Zeit möglich sind Online-Gespräche, wenn ggf. kein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellunrg und Aufklärung vorausgegangen ist. 
Beiträge

Die Gesamtsozialversicherungsbeiträge für die Monate Dezember 2020 bis März 2021 können auf Antrag der vom Lockdown betroffenen Unternehmen längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats April 2021 gestundet werden.

Dabei wird davon ausgegangen, dass die angekündigten Wirtschaftshilfen den betroffenen Unternehmen bis dahin vollständig zugeflossen sind.

Weiterhin gilt, dass vorrangig die angesprochenen Wirtschaftshilfen einschließlich des Kurzarbeitergeldes zu nutzen und entsprechende Anträge vor dem Stundungsantrag – soweit dies möglich ist - zu stellen sind. Dies bedeutet insbesondere auch, dass im Falle beantragter Kurzarbeit die Stundung der auf das Kurzarbeitergeld entfallenden Beiträge zur Sozialversicherung endet, sobald der Arbeitgeber die Erstattung für diese Beiträge von der Bundesagentur für Arbeit erhalten hat. Die Beiträge sind nach Erstattung durch die Bundesagentur für Arbeit unverzüglich an die Einzugsstellen weiterzuleiten.

Der Antrag auf Stundung der Beiträge im vereinfachten Verfahren ist mittels eines einheitlich gestalteten Antragsformulars Muster eines Antrags auf Beitragsstundung der Monate 12/20 bis 3/21 zu stellen. 

FFP2-Masken

Anspruchsberechtigte haben zu Beginn des Jahres 2021 per Post zwei Coupons für jeweils sechs FFP2- oder vergleichbare Masken erhalten, die gegen eine Eigenbeteiligung von jeweils zwei Euro eingelöst werden können.

Der erste Gutschein konnte  bis zum 28. Februar 2021 eingelöst werden, der zweite vom 16. Februar 2021 bis 15. April 2021. 

Für die Auswahl der Anspruchsberechtigten wurden alle privaten und gesetzlichen Krankenkassen und damit auch die BKK W&F verpflichtet, eine Datenanalyse zum Stand 15. Dezember 2020 durchzuführen und die ermittelten Anspruchsberechtigten anzuschreiben. 

Der Versand erfolgt in drei Wellen und immer erst nach Eingang der von der Bundesdruckerei ebenfalls in Wellen zur Verfügung gestellten Coupons, so dass es noch einige Zeit dauern wird, bis allen Anspruchsberechtigten in folgender Reihenfolge angeschrieben wurden:

  1. Personen ab 75 Jahren 
  2. Personen ab 70 Jahren und Personen mit einer vordefinierten Erkrankung 
  3. Personen ab 60 Jahren 

Auch Empfänger von Arbeitslosengeld II und deren Familienangehörige haben Berechtigungsbriefe über jeweils 10 kostenfreie Masken erhalten, hier war die Einlösung bis zum 6. März möglich.

Gesundheitskurse

Können begonnene oder während der Zeit der Kontaktbegrenzungen beginnende Präventionskurse nach § 20 Absatz 5 SGB V aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie vorgesehen durchgeführt werden, können sie zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt und abgeschlossen werden.

Wenn die Möglichkeit besteht, kann ein begonnener oder während der Kontaktbegrenzungen beginnender Kurs auch unter Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) durchgeführt werden. Sofern ein Kurs unter Nutzung von IKT begonnen wurde, kann er auch nach Auslaufen von Kontaktbegrenzungen in dieser Form zu Ende geführt werden. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, den begonnenen Kurs in Präsenz zu Ende zu führen; dies ist jedoch nicht verpflichtend vorgeschrieben.

Auch hybride Formen sind bis zur Beendigung des Kurses zulässig. Damit soll ein Zugang für alle Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer gewährleistet werden.

Impfungen

Noch immer stehen jedoch nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher können nicht alle Menschen direkt geimpft werden. In der Impfverordnung hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt, wer zuerst geimpft wird.

Auf Basis dieser Verordnung können die obersten Landesgesundheitsbehörden die gesetzlichen Krankenkassen beauftragen, diejenigen Versicherten zu ermitteln und mit von den Ländern bereitgestellten Informationen versichertenbezogen zu informieren, bei denen aufgrund der vorliegenden Abrechnungsdiagnosen ein möglicher Anspruch auf eine priorisierte Schutzimpfung mit hoher Priorität (§ 3 CoronaImpfV) oder erhöhter Priorität (§ 4 CoronaImpfV) vorliegt. Aktuell ist dies in Bremen (Versand bereits erfolgt) und Niedersachsen (derzeit in der Datenanalyse) der Fall.

Weitere allgemeine Informationen zum Thema Impfen gibt es unter https://www.116117.de/de/corona-impfung.php

 

Kinderkrankengeld

Wegen der Corona-Pandemie hat der Gesetzgeber den Anspruch auf Kinderkrankengeld für 2021 verdoppelt: Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen, insgesamt bei mehreren Kindern maximal 45 Tage.

Der Anspruch besteht zudem auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder KiTas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der KiTa eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage pro Kind und Elternteil, maximal bei mehreren Kindern auf 90 Tage. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar. 

Eine weitere Ausweitung der Anspruchsdauer wird derzeit von der Bundesregierung angestrebt. Wir informieren an dieser Stelle sobald klar ist, wann die gesetzlichen Regelungen in Kraft treten.

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.bkk-wf.de/leistungen/krankengeld-erkrankung-kind/

Tests

Das Testen auf eine akute Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hilft, Übertragungsketten zu durchbrechen und das Coronavirus einzudämmen. Als Tests stehen PCR-Tests, Antigen-Tests und Antigen-Selbsttests zur Verfügung.

  • Der PCR-Test gilt als das zuverlässigste Verfahren, um einen Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 abzuklären. Die Auswertung erfolgt im Labor. Das Ergebnis liegt nach wenigen Stunden bis Tagen vor.
    Die Entscheidung, ob der Test durchgeführt wird, trifft allein der behandelnde Arzt. Führt der Arzt einen Test durch, übernimmt die BKK W&F neben den Behandlungskosten auch die Laborkosten - für Versicherte entstehen keine zusätzlichen Kosten. Der Test wird über die Versichertenkarte abgerechnet. 
  • Bei Antigen-Tests handelt es sich um Schnelltests. Sie werden durch geschultes Personal durchgeführt und sind seit dem 8. März einmal in der Woche kostenfrei in autorisierten Testzentren möglich. Die Auswertung erfolgt vor Ort innerhalb von 15 bis 30 Minuten. Das Ergebnis ist jedoch nicht so verlässlich wie beim PCR-Test.
  • Selbsttests sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt und werden nicht in den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Das Testergebnis liegt nach 15 bis 30 Minuten vor. Die Fehlerrate liegt aber durch mögliche Fehler bei der Selbstentnahme nochmal etwas höher.

Das Ziel: Ein möglichst großer Teil der Bevölkerung nutzt die wöchentlich kostenfreien Tests - und Betroffene begeben sich bei einem positiven Ergebnis in Quarantäne, bis das Ergebnis eines PCR-Tests vorliegt. Dann kann das Schnelltesten zu einer Verringerung der Inzidenzen führen.

Mehr Infos zu den verfügbaren Testmöglichkeiten liefert das Gesundheitsministerium unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronatest/faq-schnelltests.html

Informationen des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten und Krankenkassen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen. Er bestimmt in Form von Richtlinien, welche medizinischen Leistungen die ca. 73 Millionen Versicherten beanspruchen können.

Informationen des GKV-Spitzenverbandes

Unter https://gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/fokus/fokus_corona.jsp finden Sie eine Übersicht aller Corona-News des GKV-Spitzenverbandes.

 

Informationen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

Das Corona-ABC der Kassenärztlichen Bundesvereinigung finden Sie unter https://www.kbv.de/html/coronavirus.php.

Stundungen

Nach den Monaten November und Dezember 2020 können auch die Beiträge für die Monate Januar und Februar 2021 auf Antrag der Shutdown betroffenen Unternehmen längstens bis zum Fälligkeitstag für die Beiträge des Monats März 2021 gestundet werden.

Dabei wird davon ausgegangen, dass die angekündigten Wirtschaftshilfen den betroffenen Unternehmen bis Ende März 2021 vollständig zugeflossen sind.

Weiterhin gilt, dass vorrangig die angesprochenen Wirtschaftshilfen einschließlich des Kurzarbeitergeldes zu nutzen und entsprechende Anträge vor dem Stundungsantrag – soweit dies möglich ist - zu stellen sind. Dies bedeutet insbesondere auch, dass im Falle beantragter Kurzarbeit die Stundung der auf das Kurzarbeitergeld entfallenden Beiträge zur Sozialversicherung endet, sobald der Arbeitgeber die Erstattung für diese Beiträge von der Bundesagentur für Arbeit erhalten hat. Die Beiträge sind nach Erstattung durch die Bundesagentur für Arbeit unverzüglich an die Einzugsstellen weiterzuleiten.

 

Der Antrag auf Stundung der Beiträge im vereinfachten Verfahren ist mittels eines einheitlich gestalteten Antragsformulars Muster eines Antrags auf Beitragsstundung der Monate 12/20 bis 3/21 zu stellen. 

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