Corona-Impfung
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Corona

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen rund um das Coronavirus und die Auswirkungen auf Ihren Krankenversicherungsschutz, insbesondere vereinfachende Regelungen bei bestimmten Leistungen.

+++ 20.12.2022: Fristen für Kinderuntersuchungen bis 31.03.2023 verlängert +++

Der G-BA hat am 15.12.2022 erneut auf Antrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung eine befristete Ausnahmeregelung für die Durchführung der U6 – U9 beschlossen.

+++ 26.11.2022: Ende der Coronatests für 3 Euro, kostenlose Tests noch bis 28.02.2023 +++

Mit der neuen Corona-Test-Verordnung sind die Bürgertests für drei Euro weggefallen. In bestimmten Fällen kann man sich aber bis 28.02.2023 weiterhin kostenlos testen lassen.

+++ 21.11.2022: Krankschreibung per Telefon bis zum 31.03.23 verlängert +++

Bis zum bis 31.03.23 verlängert können Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden.

+++ 28.09.2022: Pandemiebedingtes Kinderkrankengeld bis zum 07.04.2023 verlängert +++

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld beträgt derzeit pro Elternteil und Kind auf 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 60 Tage. Auch für Alleinerziehende wurde der Anspruch pro Kind von 30 auf 60 Tage verdoppelt. Bei mehreren Kindern gilt ein Anspruch von maximal 65 Tagen, bei allein Erziehenden maximal 130 Tage. Erneut bis zum 07.04.203 verlängert wurde die erweiterte gesetzliche Regelung für Fälle, in denen ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der Kita eingeschränkt wurde.

Stand: 23.12.2022

Aktuelle Themen

Corona-Tests

Bürgerinnen und Bürger haben noch bis zum 28.02.2023 noch unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests. Kostenlos sind die Antigen-Schnelltests in Testzentren für Besucher, Behandelte und Bewohner dieser Einrichtungen:

  • Krankenhäuser
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Altenheime/Pflegeheime
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Einrichtungen für ambulante Operationen
  • Dialysezentren
  • ambulante Dienste
  • Tageskliniken
  • Entbindungseinrichtungen
  • Obdachlosenunterkünfte
  • Unterkünfte für Asylbewerber und Flüchtlinge

Kostenlos sind die Corona-Tests unter anderem auch für diese Personengruppen:

  • pflegende Angehörige
  • Infizierte, die sich in Isolation befinden und sich freitesten lassen wollen.

Mehr Informationen gibt es unter https://www.zusammengegencorona.de/testen

Impfungen

Der wirksamste Schutz vor einer eigenen, schwerwiegenden oder gar tödlich verlaufenden Erkrankung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, ist die Corona-Impfung. Zudem hilft jede Impfung dabei, das Coronavirus in der Ausbreitung einzudämmen und trägt so zum Schutz der gesamten Bevölkerung bei.

Wer sich am besten wie oft impfen lassen sollte, erfahren Sie unter anderem hier:

https://www.zusammengegencorona.de/impfen/auffrischungsimpfungen-gegen-covid-19-was-ist-jetzt-wichtig/

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2022/Ausgaben/21_22.pdf?__blob=publicationFile

Kinderkrankengeld

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld wurde seit Beginn der Pandemie mehrfach ausgeweitet:

  • Der Anspruch auf Kinderkrankengeld beträgt derzeit pro Elternteil und Kind 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind 60 Tage. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 30 auf  60 Tage. Bei mehreren Kindern gilt ein Anspruch von maximal 65 Tagen, bei allein Erziehenden maximal 130 Tage.
  • Der Anspruch besteht derzeit bis zum 07.04.2023 auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der Kita eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten.

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.bkk-wf.de/leistungen/krankengeld-erkrankung-kind/

Kinderuntersuchungen

Der G-BA hat am 15.12.2022 erneut auf Antrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung eine befristete Ausnahmeregelung für die Durchführung der U6 – U9 beschlossen. Begründet wird dies mit dem gegenwärtigen Anstieg von Infektionen der oberen Atemwege. Ziel ist die Eindämmung und Bewältigung des Infektionsanstiegs der oberen Atemwege bei Kindern sowie der Schutz der Einrichtungen der kinderärztlichen Versorgung vor Überlastung.

Die Ausnahmeregelung ist bis zum 31.03.2023 befristet. Die Untersuchungen U6, U7, U7a, U8 und U9 können bis zum Ablauf von drei Monaten ab dem 31.03.2023 auch bei einer Überschreitung der für sie jeweils festgelegten Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten in Anspruch genommen werden.

Krankschreibungen

Im Zuge der Corona-Krise hatte der G-BA in seiner Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie (AU-Richtlinie) vorgesehen, dass Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nur nach telefonischem Kontakt ausgestellt werden können. Diese bundesweite Regelung ist am 31.05.2022 ausgelaufen. Am 04.08.2022 wurde diese Regelung vom zuständigen  Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erneut und zunächst mit Gültigkeit bis 30.11.2022 und mittlerweile erneut verlängert auf den 31.3.2023 bundesweit in Kraft gesetzt.

Für die Ausstellung einer AU-Bescheinigung aufgrund eines nur telefonischen Kontaktes haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband Ausführungsregelungen vereinbart. Diese lassen auch eine Ausstellung einer ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes ( zu und enthalten Regelungen zur Verwendung der eGK und zur Abrechnung der ärztlichen Leistungen.

Inhaltlich werden die zuvor geltenden Ausführungsregelungen fortgeführt: Unter den vom G-BA festgelegten Voraussetzungen für eine Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit (Versicherte mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik aufweisen, für einen Zeitraum von bis zu 7 Kalendertagen mit Verlängerungsmöglichkeit von bis zu 7 Kalendertagen) können auch ärztliche Bescheinigungen für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes ausgestellt werden, wenn der Arzt die telefonische Ausstellung als medizinisch vertretbar ansieht.

Die Regelungen nach dieser Vereinbarung sind zudem nur anwendbar, solange und soweit aufgrund von Regelungen des G-BA die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbestimmung aufgrund einer nur telefonischen Anamnese zulässig ist.

Weitergehende Informationsquellen

Allgemeine Informationen: Bundesministerium für Gesundheit und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Häufig gestellte Fragen: Robert-Koch-Institut 

Aktuelle Zahlen zur Entwicklung von COVID19 in Deutschland: Robert-Koch-Institut

Reise- und Sicherheitshinweise: Auswärtiges Amt  

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