Arbeitsunfähigkeit

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Wenn Sie arbeitsunfähig sind, stellt Ihnen Ihr Arzt als Beleg für eine Krankmeldung eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Bescheinigung) aus.

Manche Arztpraxen übernehmen den Versand an die Krankenkasse. Sollte Ihr Arzt Ihnen jedoch auch die Ausfertigung für die Krankenkasse übergeben haben, reichen Sie diese bitte so schnell wie möglich bei uns ein. Warum das sehr wichtig ist, erfahren Sie hier.

Häufige Fragen & Antworten

Wer bekommt welche Ausfertigung?

Die AU-Bescheinigung besteht aus vier Teilen. Auf jedem Blatt ist vermerkt, für wen die Krankmeldung bestimmt ist.

  • Das Exemplar "zur Vorlage bei der Krankenkasse" reichen Sie bitte schnellstmöglich bei uns ein. Hier sind Ihre Diagnosen verschlüsselt angegeben.
  • Die Bescheinigung "zur Vorlage beim Arbeitgeber" enthält keine Diagnose. Diese ist ein Nachweis für Ihren Arbeitgeber bzw. die Agentur für Arbeit. Sind Sie als Arbeitnehmer länger als drei Tage krank, müssen Sie die Krankmeldung spätestens am vierten Tag bei Ihrem Arbeitgeber vorlegen. Er kann den Nachweis aber auch früher verlangen, beispielsweise ab dem ersten Tag. Werden Sie während der Arbeitslosigkeit krank, müssen Sie der Agentur für Arbeit innerhalb von drei Tagen eine ärztliche Bescheinigung darüber vorlegen. Auch die Agentur für Arbeit kann sie bereits vor Ablauf der Drei-Tage-Frist verlangen.
  • Die „Ausfertigung für Versicherte“ - mit Angaben zu Ihren Diagnosen - ist für Ihre eigenen Unterlagen bestimmt.
  • Das Exemplar „Ausfertigung für den Arzt“ behält Ihr Arzt.
Warum benötigen wir Ihre Krankmeldung so schnell?

Spätestens eine Woche, nachdem Ihr Arzt Sie krankgeschrieben hat, sollte die Krankmeldung der BKK W&F vorliegen. Denn sind Sie länger krank und müssen Krankengeld beziehen, ist es wichtig, dass Sie diese Frist eingehalten haben. Nur so können Sie Ihren Anspruch auf Krankengeld geltend machen.

Wann brauche ich die nächste Krankschreibung?

Ist man länger krank, müssen die Krankschreibungen lückenlos sein. Das heißt, wer bis Mittwoch krankgeschrieben ist, muss spätestens am Donnerstag wieder zum Arzt. Beim zweiten Mal kann der Arzt nicht mehr rückwirkend krankschreiben. Am Wochenende gilt: Falls der Krankenschein bis Freitag gilt, genügt es, am Montag den Arzt wieder aufzusuchen, um eine weitere Krankschreibung zu erhalten. Wer am Wochenende normalerweise arbeitet, sollte aber darauf achten, auch dann krankgeschrieben zu sein.

Was bedeuten die Diagnose-Kürzel auf der Krank­mel­dung?

Ihr Arzt hat Ihre Diagnose auf der Krankmeldung für die Krankenkasse in Form eines Codes, des sogenannten ICD-Diagnoseschlüssels, vermerkt. Mithilfe unserer Diagnoseauskunft können Sie ganz einfach den Code entschlüsseln.

Wann erhalte ich Krankengeld?

Bei langwierigen Erkrankungen übernimmt die BKK W&F bei mehr als geringfügig Beschäftigten den Verdienstausfall durch Zahlung des so genannten Krankengeldes, wenn die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber erschöpft ist. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

Was passiert, wenn mein Kind krank ist?

Wer sich um sein Kind kümmern muss, darf zu Hause bleiben. Voraussetzung: Das Kind ist krankgeschrieben und niemand anders kann sich darum kümmern. Manchmal zahlt allerdings auch der Arbeitgeber weiter. Ist dies nicht der Fall, springt die BKK W&F mit der Zahlung von Kinderkrankengeld ein, sofern das Kind gesetzlich krankenversichert ist.

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