Zahnfüllungen

Unterschiedliche Materialen beeinflussen Eigenanteil

Ein Zahnarzt erklärt einer Patientin einen Gipsabdruck.

udget Zähne: Eine Mehrleistung Ihrer BKK WF.

Die beste Zahnfüllung ist keine. Für welches Material Sie sich im Fall der Fälle aber entscheiden, hängt von vielen Faktoren ab. Die Standardfüllung im nichtsichtbaren Bereich ist bis heute das so genannte Amalgam, ein Gemisch aus Silber und Quecksilber.

Stattdessen können seit vielen Jahren auch Gold oder Keramikfüllungen eingesetzt werden. Diese Materialien werden vorab in Zahntechniklabors geformt und anschließend als so genannte Inlays vom Zahnarzt eingesetzt, wenn die Zahnwände um das Loch herum noch eine Mindestdicke haben. Beide Füllungen sind mit einem Eigenanteil der Versicherten verbunden.

Eine noch recht junge weitere Alternative bildet Kunststoff. Eine besondere Mischung sind die so genannten Komposite: ein zahnfarbenes Gemisch aus Kunststoff, Glas- und Quarzteilchen. Zunächst ist die Substanz weich und kann gut in das Zahnloch gefüllt werden. Durch UV-Licht härtet der Kunststoff anschließend schnell aus. Das Material ist im Zahn kaum erkennbar, muss aber in der Regel häufiger erneuert werden als Amalgam.

Kosten

Die Füllung mit Amalgam wird vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Im Rahmen einer besonderen Satzungsmehrleistung erstattet die BKK W&F darüber hinaus jährlich bis zu 50 Euro für selbst finanzierte höherwertige Zahnfüllungen. Wichtig: Erstattungen für professionelle Zahnreinigungen oder Leistungen der Anästhesie (Vollnarkose) bei der chirurgischen Entfernung von Weisheitszähnen -sofern diese keine Leistung nach der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschuss für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche vertragszahnärztliche Versorgung ist - werden auf dieses Budget angerechnet.

Die Erstattungsunterlagen müssen bei beiden Leistungen bis spätestens 31.3. des Folgejahres bei der BKK W&F eingehen.


Diese Übersicht liefert möglichst einfach formulierte Erst-Informationen zu häufig nachgefragten Leistungen nach heutigem Stand. Rechtlich bindend sind die Angaben im fünften Sozialgesetzbuch (Regelleistungen) und der jeweils gültigen Form der Satzung der BKK W&F (Mehrleistungen).